Neues vom "Zündling": Über Blumen und Bienen.

„Erst stirbt die Biene, dann der Mensch.“ Das wusste Albert Einstein – angeblich. Ob wir es nun Einstein zu verdanken haben oder nicht: Das Bewusstsein der Deutschen für den Schutz der Artenvielfalt hat gerade eine Hochphase. Und dieses Mal sind es nicht nur diejenigen, die das Klischee des sensiblen Hippies erfüllen. Zum Beispiel verteilen immer mehr Bürgermeister, unabhängig vom Parteibuch, Wildblumensamen an alle Interessierten. In Bochum lagen im Rathaus 10.000 Tütchen gratis bereit. Glaubt man dem Slogan „Wildbienenschutz aktiv – ganz Köln macht mit“ steht der Naturschutz in Köln ganz oben auf der politischen Agenda. Es ist daher wohl nicht übertrieben, wenn man aktuell von einem Hype spricht.

 

Was Albert Einstein jedoch nicht sagte: „Das Gegenteil von ‚gut’ ist ‚gut gemeint’“. Erfahrene Naturschützer warnen vor blindem Aktionismus. Oft fehle es an Fachwissen. Schließlich geht der Versuch, die Artenvielfalt zu erhalten, selten ohne Eingriffe in komplexe Systeme einher – seien es Eingriffe in eine Wiese, einen Wald oder auch nur im Blumenkübel am Balkon. Im schlimmsten Fall werden Primärlebensräume zerstört, um Ersatzlebensräume zu schaffen.

 

Auch wir von Mayko-Feuer versuchen uns, entsprechend unserer Möglichkeiten, einzubringen. Zum einen bemühen wir uns, die „Zündlinge“, unsere Bio-Anzünder, stetig noch umweltfreundlicher zu gestalten. Wir suchen Lösungen, um die Lieferwege zu verkürzen, die Verpackungen plastikfrei anzubieten oder den Versand, durch Ausgleichsmaßnahmen, CO2-neutral durchzuführen. Wir streben an, dass unsere Anzünder für Kamin, Grill, Ofen und das Lagerfeuer zweifelsfrei die umweltfreundlichste Wahl ist – und die effektivste. Zum anderen möchten auch wir etwas zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Damit wir auch tatsächlich Gutes tun, vertrauen wir dabei auf Experten. Daher unterstützen wir die „Herzblatt“-Bewegung. So wird gewährleistet, dass unsere Kunden mit jedem gekauften „Zündling“ zum Erhalt und zur Schaffung der Lebensräume von wichtigen Insekten beitragen. Die erwirtschafteten Erlöse und Spenden, die die Ehrenamtlichen einnehmen, werden vollständig für Anpflanzungen verwendet. Und zwar gerade dort, wo vorher kein „Primärlebensraum“ war – an Verkehrskreiseln, an Baumscheiben, mitten in der Stadt. Wichtig dabei ist, dass heimische Pflanzenarten gepflanzt werden, so dass invasive Arten, die keinen Lebensraum für heimische Tiere bieten, sich nicht verbreiten. Mehr über die Pflanzprojekte der „Herzblatt“-Bewegung erhalten die Interessierten auf www.beemayen.de.