Neues vom "Zündling": Grüne Hölle.

Niki Lauda ist tot. Dieses mal wirklich. Bereits vor über 40 Jahren erhielt Niki Lauda die Letzte Ölung.

 

Niki Lauda war 27 Jahre alt und Formel-1-Weltmeister, der in dieser Saison seinen Titel, vor allem gegen James Hunt, verteidigen wollte. Während des Rennens auf dem Nürburgring, dessen Strecke nach Regen abtrocknete, verlor Niki Lauda in der „Grünen Hölle“ die Kontrolle über seinen Ferrari. Er prallte gegen eine Felswand und schleuderte die Fahrbahn entlang. Der Unfall war derart heftig, dass sein Wagen in Flammen aufging. Er brannte lichterloh. Fast 60 Sekunden lang saß Niki Lauda in dem brennenden Wagen inmitten der Flammen. Seinen Helm hatte er durch den Unfall verloren. Seine Rennfahrer-Kollegen kamen zur Hilfe und zogen ihn schließlich aus dem Wagen. Niki Lauda erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen und durch das Einatmen des giftigen Rauchs schwere Lungenverletzungen. Er wurde in Kranknhäuser in Adenau, Koblenz und Ludwigshafen eingeliefert bis er letztlich ins Klinikum Mannheim verlegt wurde, ins Koma fiel und Besuch von einem Priester bekam. Dieser erteilte ihm die letzte Ölung – jene Krankensalbung, die vorallem für Menschen bestimmt ist, die kurz vor dem Tod stehen. Niki Lauda erinnert sich später an diesen Besuch: „Er hat mir einfach die letzte Ölung gegeben und ist abmarschiert, ohne ein Wort mit mir zu reden. Das hat mich so narrisch gemacht, dass ich mich besonders angestrengt habe und dachte: ‚Jetzt tue ich Euch den Gefallen nicht, ich werde nicht abtreten.’“ Bereits 42 Tage nach seinem Unfall saß Niki Lauda wieder im Ferrari. Er wurde Vierter.

 

Wir von Mayko-Feuer stellen unsere Bio-Anzünder aus Holzwolle und Wachs nur rund 10 Minuten entfernt von der „Grünen Hölle“ her. Wir sind in der Eifel verwurzelt und die Rennsport-Geschichte ist ein wichtiger Teil davon. Denken wir jedoch an Niki Lauda, dann kommt uns nicht nur sein Unfall auf dem Nürburgring in den Sinn. Wir denken an Niki Lauda, der aus einem wohlhabenden Wiener Elternhaus stammend, nicht die gewünschte Karriere als Anwalt oder Unternehmer einschlug. Sein Großvater Hans Lauda wird dabei häufig mit dem Satz zitiert: „Ein Lauda hat auf den Wirtschaftsseiten der Zeitung zu stehen, nicht im Sportteil.“ Er setzte sich gegen Widerstände durch, nahm einen Bankkredit auf, kaufte sich in ein Formel-1-Team ein und war ehrgeizig, diszipliniert und detailverliebt wie wohl kein anderer Rennfahrer seiner Zeit. Das beeindruckt uns. Bis zu seinem Tod blieb Niki Lauda neugierig. Stillstand war nicht seins. Daher ist uns Niki Lauda mit dieser Haltung ein Vorbild. Auch wir versuchen, immer unser Bestes zu geben und unser Produkt, die „Zündling“-Bio-Anzünder für den Grill, Ofen, Kamin oder das Lagerfeuer stetig zu verbessern. Und damit sind wir auf einem guten Weg.